Geschenke, Gedichte und Geschichten

Volles Haus bei der Weihnachtsfeier des Pinneberger Sozialverbandes


Rudi Steckmest versprühte auch mit ernster Miene jede Menge Heiterkeit

STOLZENBERG (2)

PINNEBERG BORSTEL-HOHENRADEN

„Der Platz wird knapp“, konstatierte Karin Schubert nach einem Blick durch den Saal im Schützenhof. Kein Stuhl blieb frei bei der Weihnachtsfeier des Sozialverbandes, Ortsgruppe Pinneberg. Dabei standen auch in diesem Jahr wieder zwei Nachmittage zur Auswahl. Aber die Mitgliederzahl sei gegenüber dem Vorjahr um hundert auf 1.850 gestiegen, erläuterte die Ortsvorsitzende den größeren Andrang. Über 11.000 seien es inzwischen auf Kreisebene.

Der zahlenmäßige Zuwachs sei leider auch Ausdruck von zunehmender A1ters- und Kinderarmut, gab Schubert zu bedenken. Immer mehr Mitbürger seien auf die Dienste des Sozialverbandes angewiesen. Immer weniger von ihnen könnten es sich leisten, auch an den geselligen Unternehmungen des Ortsverbandes, wie etwa den Ausflügen oder mehrtägigen Reisen teilzunehmen.

Für ein paar Stunden aber wurden die Sorgen vertrieben. Dazu trug vor allem Rudi Steckmest mit seinem ansteckenden Humor bei. Wenn er nicht gerade Akkordeon spielte, erzählte er Geschichten, trug Gedichte vor, mal hochdeutsch und mal platt, und hatte jede Menge Scherze parat. Auch die stellvertretende Vorsitzende Christa Matthies hatte ein Gedicht auf Lager und die Pinneberger Bürgervorsteherin Natalina Boenigk (CDU) erwies sich mit einer anrührenden Adventskalendergeschichte als wunderbare Vorleserin. Bei der zweiten Feier am folgenden Tag stellte Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) ihr Erzähltalent unter Beweis. Kaffee und Kuchen gab es an beiden Nachmittagen reichlich und der Nikolaus brachte jedem ein Geschenk. An allen Tischen wurde geklönt. Karin Schubert verlor keine Zeit und reservierte den Schützenhofsaal schon für die nächste Feier im Jahr 2012. olz


Karin Schubert (links) hatte auch für Natlina Boenigk (CDU) ein Geschenk Parat

Bericht im Pinneberger Tageblatt vom 28.11.2011