Ellerbek: Mit einem festlichen Empfang im Kulturtreff feierte der Sozialverband Ellerbek das 60-jährige Bestehen. Ihr Vorsitzender Helmut Dammann ging in seiner Begrüßungsansprache auf die lange, wechselvolle Geschichte des Ortsverbandes ein. Gründungsvorsitzender war Heinz Nagel. Er leistete gute Aufbauarbeit und gab den Vorsitz nach zwölf Jahren an Bruno Menzies ab, der die längste Zeit, 26 Jahre, die Geschicke des Sozialverbandes lenkte.
In ihrer Festansprache ging Heike Lorenzen in ihrer Eigenschaft als Mitglied des Landesvorstandes auf die Aufgaben des 1917 unter dem Namen Reichsbund gegründeten Sozialverbandes ein. „Ob im Kaiserreich, in der Weimarer Republik, im Terrorregime der Nazis, der Bundesrepublik und dem jetzt vereinigten Deutschland: Stets ist der Sozialverband Deutschland Synonym und Markenzeichen gewesen für die solidarische Tradition der Selbsthilfe und für den Kampf um bessere Lebensbedingungen in einer demokratischen, sozialen und humanen Gesellschaft.“ Lorenzen bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern.
In Vertretung des Kreisvorsitzenden Wilhelm Witt überbrachte Gisela Berndtsen die Glückwünsche des Kreisverbandes und überreichte eine Ehrenurkunde und einen Wandteller.
Bürgermeister Günther Hildebrand erwähnte in seinem Grußwort, dass der „Reichsbund“ in Ellerbek eine Institution ist, die 60 Jahr das gemeindliche Leben geprägt und gestaltet hat. Der Verwaltungschef und Landtagsabgeordnete bedankte sich mit einem Geldgeschenk. Eine weitere Geldspende kam vom Elektromeister Jan Gerckens.
Musikalisch umrahmt wurde der Festakt mit flotten Weisen, dargeboten vom Spielmannszug Halstenbek. Ein gemeinsames Essen, zum Vorzugspreis geliefert vom Edeka-Markt Appel, und eine Kaffeetafel rundeten den 60. Geburtstag des Sozialverbands Ellerbek ab. gm